Holzheizungen im Aufwind: Warum immer mehr Haushalte auf den Kachelofen setzen
Im Zuge steigender Energiepreise und wachsender Unsicherheit bei Gaslieferungen rückt der Kachelofen als verlässliche, kosteneffiziente und regionale Heizlösung wieder verstärkt in den Fokus. Die folgenden Aussagen stammen aus dem Stichwort-Kommentar von Thomas Schiffert, Kachelofenverband, veröffentlicht in der Kronen Zeitung, Ausgabe vom 8. November 2025. Da dieser Text wichtige Fakten und Antworten auf häufige Fragen liefert, übernehmen wir ihn hier vollständig.
Viele fürchten wieder die Heizkosten, ab Jänner steigen zudem die Gas-Netzgebühren im Schnitt um 18%. Befeuert das Ihr Geschäft?
Ja, es dürften heuer bis zu 12.000 Kachelöfen installiert werden, das ist wieder so viel wie in der letzten Energiekrise. Etwa 450.00 gibt es in Österreich, also in 13% der Haushalte. Neu ist, dass man den Kachelofen mit Wärmepumpe, PV-Anlage oder Solarthermie kombiniert und so auch noch das Stromnetz entlastet.
Kann man sich dadurch etwas ersparen?
Nach unserer Rechnung kommt man für ein Haus mit 200 m Wohnfläche und 100 kWh/m im Jahr Heizwärmebedarf auf 1447 €.
Bei der Wärmepumpe sind es 2038 €, mit Gas 2042 €, bei Strom 5300 €. Und Holz hat die höchste regionale Wertschöpfung.
Ein Kachelofen ist allerdings teuer …
Wenn er das ganze Haus heizt und gewisse Emissionswerte erreicht, gibt es aber beim Umstieg von einer fossilen Heizung eine Förderung vom Bund von 30% der Investition, maximal 7500 €.









